Hautarzt-Cronenberg

Hautkrebs zählt zu den häufigsten Tumorerkrankungen des Menschen und ist bei rechtzeitiger Diagnose nahezu immer heilbar. Vor allem durch zunehmende Sonnen- bzw. UV-Lichtexposition ist die Anzahl der Neuerkrankungen für den schwarzen Hautkrebs (Malignes Melanom) sowie den hellen Hautkrebs (Basalzellkarzinom und spinozelluläres Karzinom sowie dessen Vorläufer) drastisch gestiegen.

Als Oberflächenorgan kann die Haut sehr genau und vollständig untersucht werden. Die empfohlenen Untersuchungsintervalle richten sich nach dem jeweiligen Risikoprofil eines Patienten. Insbesondere Menschen mit heller Haut, zahlreichen (mehr als 50) Pigmentmalen (sog. „Muttermalen“ oder "Leberflecken"), Menschen mit häufigen oder schweren Sonnenbränden in der Jugend, wenn in der nahen Verwandtschaft ein Hautkrebs vorliegt oder wenn Sie Medikamente bei Organtransplantation erhalten, sollten diese Leistung regelmäßig in Anspruch nehmen.

hautkrebs

Hinweise für das Entstehen von "hellem Hautkrebs" sind hartnäckige Krusten („trockene Haut“, insbesondere im Gesicht, auf der Glatze und an den Handrücken), Rötungen, Äderchen, Knötchen und Blutungen. Der "schwarze Hautkrebs", das maligne Melanom, ist weitaus gefährlicher und von einem gewöhnlichen Muttermal häufig kaum zu unterscheiden.

microderm skinmap screenshots sWir führen in unserer Praxis ein Hautkrebsfrüherkennungs-Screening, Hautkrebstherapie, Hautkrebsnachsorge sowie Beratungen zur Prävention von Hautkrebs durch. Dies geschieht auch durch moderne computergestützte Dokumentation (Video-Auflichtdermatoskopie). Wir verwenden dazu das System microDERM®-120. Das untersuchte Hautmal wird sofort auf dem Bildschirm in einer bis 120 fachen Vergrößerungsstufe angezeigt. Hierdurch können unnötige Operationen vermieden und notwendige Operationen präzisiert werden.

In Zweifelfällen findet bei uns zudem das Nevisense System (Scibase) Verwendung. Hier wird ein fragliches Mal mit der elektrischen Impedanzspektroskopie auf die Malignitätswahrscheinlichkeit untersucht.

Bei Patienten, die in ihrer Vergangenheit bereits einen Hauttumor hatten, werden regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen durchgeführt. Die Häufigkeit dieser Untersuchungen und das diagnostische Vorgehen richten sich dabei nach dem Risiko eines Wiederauftretens des früheren Tumors oder einer Neuerkrankung. Bei Bedarf wird weitere Diagnostik veranlasst.

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